Ein privater Tresor für Passwörter, Karten und Dateien — lokal auf deinem Mac, iPhone und iPad. Kein Konto, keine Cloud, kein Mitlesen.
Warum Whist anders ist
Kein Schnickschnack
Die meisten Passwort-Apps wollen heute mehr sein, als du eigentlich brauchst. Sie füllen automatisch aus, schlagen ständig neue Passwörter vor, erinnern dich alle paar Wochen daran, dass Eintrag Nummer 87 doch mal wieder geändert werden sollte, und schicken im Hintergrund alles in eine Cloud, die du nie zu Gesicht bekommst.
Whist macht das bewusst nicht.
Im Kern tut Whist fast dasselbe wie all die anderen: Es sammelt Passwörter und Kartendaten. Der Unterschied liegt darin, was es nicht tut. Whist läuft komplett lokal auf deinem eigenen Gerät. Es braucht dafür keinen Server, weil es keinen gibt. Es synchronisiert nichts automatisch, kopiert nichts von sich aus in die Zwischenablage, schlägt dir kein neues Passwort vor, das du nicht angefordert hast, und mahnt dich nicht ständig, etwas zu ändern, das gerade gut funktioniert.
Alles, was passiert, hast du selbst angestoßen. Ein Eintrag landet erst dann irgendwo, wenn du ihn speicherst. Ein Passwort wird erst dann kopiert, wenn du auf „Kopieren" tippst. Nichts läuft im Hintergrund, ohne dass du es willst.
Kurz gesagt: Was Whist macht
Whist sammelt drei Dinge, die man normalerweise über mehrere Apps und Zettel verstreut: Zugangsdaten, Kartendaten und einzelne wichtige Dateien. Alles bleibt ausschließlich auf deinen eigenen Geräten — Whist schickt nichts an einen Server, weil es keinen gibt.
- Passwörter — Zugangsdaten nach Kategorie sortiert, mit Stärke-Anzeige, Generator und Favoriten.
- Karten — Kredit-/Kundenkarten per Kamera einscannen oder von Hand eintragen, inkl. PIN-Feld.
- Datei-Tresor — Ein zweiter, eigenständig verschlüsselter Bereich für Dokumente und Bilder.
- Sicherheit — Face ID/Touch ID, automatische Sperre, verschlüsseltes Backup — alles einstellbar.
Bereich I: Passwörter
Jeder Eintrag gehört zu einer Kategorie — Webseite, Gerät, Zugangscode oder Sonstiges. Bei „Gerät" zeigt Whist automatisch die passenden Felder für IP-Adresse und Netzwerkname statt Benutzername an. Die Liste gruppiert alle Einträge nach Kategorie und lässt sich per Suchfeld durchsuchen oder auf Favoriten eingrenzen.
- Passwort-Stärke wird beim Eintippen direkt angezeigt (schwach bis sehr stark)
- Ein-Klick-Generator für zufällige, sichere Passwörter
- Kopieren/Einfügen-Knöpfe direkt bei Benutzername und Passwort
Bereich II: Karten
Die Kamera erkennt Kartennummer, Ablaufdatum und Namen automatisch — auch bei geprägten Karten, deren Ziffern über mehrere Zeilen verteilt sind. Die Erkennung läuft komplett lokal auf dem Gerät, es wird dabei nichts übertragen. Vor dem Speichern lässt sich das Foto noch drehen und die erkannten Werte prüfen.
- Warnt, wenn eine Karte mit bereits vorhandener Nummer erneut gescannt wird
- Eigenes PIN-Feld, unabhängig von der Kartennummer gespeichert
- Kartennummer wird in 4er-Blöcken angezeigt, wie auf der echten Karte
Bereich III: Datei-Tresor
Der Datei-Tresor ist bewusst vom Rest der App getrennt: eigenes Passwort, eigene AES-256-Verschlüsselung, unabhängig von Face ID. Wer die App per Gesichtserkennung öffnet, komt ohne dieses zweite Passwort trotzdem nicht an die abgelegten Dateien. Gedacht für Depotunterlagen, Ausweisfotos, Krypto-Seeds oder alles andere, was eine zusätzliche Hürde verdient.
- Bilder aus der Fotothek oder beliebige Dateien aus dem Dateimanager hinzufügen
- Direkte Vorschau per Quick Look, ohne die Datei erst zu exportieren
- Fünf falsche Versuche sperren den Bereich für 5 Minuten und lösen eine Benachrichtigung aus
Bereich IV: Sicherheit & Backup
Zugang & Sperre
Face ID/Touch ID öffnet die App; wer das lieber ausschaltet, legt stattdessen ein Ersatz-Passwort fest. Eine einstellbare automatische Sperre (1, 5 oder 10 Minuten) schließt Whist zuverläsig, sobald sie im Hintergrund läuft — auch wenn kein Gerät gesperrt wurde.
Sicherung
Ein Backup lässt sich jederzeit als eigenständig verschlüsselte Datei exportieren — mit einem selbst gewählten Passwort, unabhängig vom App-Zugang. So wandert der Bestand per AirDrop oder Mail sicher vom Mac aufs iPhone oder umgekehrt, ganz ohne automatische Cloud-Synchronisierung.
Darstellung: Anpassbar, aber nicht beliebig
Erscheinungsbild (System/Hell/Dunkel), eine feste Auswahl an Akzentfarben, Textgröße und Fettschrift lassen sich zentral in den Einstellungen anpassen — dazu ein wählbarer Hintergrund aus fertigen Farbverläufen oder einem eigenen Foto. Die Bedienoberfläche selbst ist komplett zweisprachig (Deutsch/Englisch) und wechselt ohne Neustart.
Systemvoraussetzungen
| Gerät | Face ID / Touch ID | Anmerkung |
|---|---|---|
| Mac | Touch ID, wo vorhanden | eigenständige App, kein Browser nötig |
| iPhone | Face ID / Touch ID | Kamera-Scan für Karten benötigt Kamerazugriff |
| iPad | Face ID / Touch ID | gleiche Funktionen wie auf dem iPhone |